define('DISALLOW_FILE_EDIT', true);
define('DISALLOW_FILE_MODS', true);{"id":190,"date":"2014-11-28T13:47:45","date_gmt":"2014-11-28T12:47:45","guid":{"rendered":"http:\/\/east-blog.de\/?p=190"},"modified":"2014-11-28T13:47:45","modified_gmt":"2014-11-28T12:47:45","slug":"190","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/geraldpraschl.de\/?p=190","title":{"rendered":"Sotschi: &#8222;Feiern statt meckern&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><b>\u00a0<\/b>Was wurde im Vorfeld nicht alles \u00fcber Sotschi geschrieben. Von kaputten Duschen,Vierer- Toiletten und unfertigen Hotels war die Rede. Doch nach der glanzvollen und herrlich unaufgeregten Er\u00f6ffnungsfeier sind Sportler wie Beobachter voll des Lobes. Ein feierfreudiges Publikum, moderne Sportst\u00e4tten und der Kontrast zwischen den Palmen in Sotschi und dem Schnee in den Bergen gilt inzwischen als der gro\u00dfe Reiz der Spiele im Kaukasus. Das Gemecker einiger Journalisten und Besucher mutete daher an wie das Gen\u00f6rgel von Pauschaltouristen.<\/p>\n<p>Nicht nur Alt-Kanzler Gerhard Schr\u00f6der regte das auf. Solche Berichte seien \u201ereichlich unfair\u201c, meinte er. Sicher ist Schr\u00f6der, aufgrund seiner Aufsichtsratst\u00e4tigkeit f\u00fcr das deutsch-russische Konsortium Nordstream, vielleicht etwas parteiisch. Aber auch der deutsche \u201eSpiegel\u201c-Korrespondent Benjamin Bidder kritisierte die \u201eeinf\u00e4ltige H\u00e4me\u201c in zahlreichen westlichen Berichten. Bidder schreibt: \u201eDie Russen verstehen die Welt nicht mehr, und das liegt nicht an den Russen. Sie feiern in Sotschi eine Party. Wir sind die G\u00e4ste, die sich den ganzen Abend an einer Bionade festhalten und sich \u00fcber das Klo des Gastgebers das Maul zerrei\u00dfen.\u201c W\u00e4hrend viele Journalisten meckerten, f\u00fchlen sich die Sportler in Sotschi offenbar sehr wohl. Sie schw\u00e4rmen von dem subtropischen Klima \u2013 derzeit sind es elf Grad plus in Sotschi \u2013 und dem perfekten Schnee im 50 Kilometer entfernten Krasnaja Poljana.<\/p>\n<p>Selbst der Berliner Deutsch-Russe Wladimir Kaminer, sonst nicht als Kreml-Freund bekannt, nahm \u201ePutins Olympia\u201c in Schutz: \u201eIch denke, die Gastgeber haben alles getan, um der Welt ihre Gastfreundschaft zu pr\u00e4sentieren\u201c, sagte er. Es bringe auch nichts, so Kaminer, jetzt \u00fcber das viele Geld zu jammern, das die Spiele kosten und dar\u00fcber, dass von den 40 Milliarden Euro wohl einiges in Korruption versickerte. Jetzt solle man feiern und Spa\u00df haben.<\/p>\n<p>Das sieht auch eine breite Mehrheit der Russen so. Zwar sind laut Umfrage des Moskauer Meinungsforschungsinstituts Levada 38 Prozent aller Russen der Meinung, ihre Obrigkeit habe die Spiele nur veranstaltet, um sich gro\u00dfe Summen aus der Staatskasse anzueignen.Aber: Trotzdem sind 53 Prozent der Meinung, es sei \u201edefinitiv\u201c oder \u201eeher\u201c richtig gewesen, die Spiele nach Sotschi zu holen. http:\/\/www.levada.ru\/05-02-2014\/zimnie-olimpiiskie-igry-v-sochi-interes-nadezhdy-i-otsenka ).\u00a0Und 65 Prozent freuen sich auf russische Siege.<\/p>\n<p><i>Gerald Praschl, erschienen in SUPERillu 8\/2014<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Was wurde im Vorfeld nicht alles \u00fcber Sotschi geschrieben. Von kaputten Duschen,Vierer- Toiletten und unfertigen Hotels war die Rede. Doch nach der glanzvollen und herrlich unaufgeregten Er\u00f6ffnungsfeier sind Sportler wie Beobachter voll des Lobes. 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